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Das Donautal, tief in den harten Weißjurakalk eingeschnitten, von
fast nadelartigen Felsen umkränzt, bildete seit früher Zeit einen Durchgangsweg von der
altbesiedelten Hochfläche der Baar zu den ebenso alten Besiedlungszentren beiderseits des
Donaulaufs zwischen Sigmaringen und Ulm mit ihren Fürstensitzen aus der Hallstattzeit.
Eine Eisenbahnlinie, eine vor allem an Wochenenden von Ausflüglern befahrene Straße,
sowie der bekannte Donau-Radwanderweg, benutzen diesen Durchgang noch heute.
Bald drang die Besiedlung auch in unseren Raum vor. Zwischen Fridingen und Sigmaringen
entstand auf steilen Felsen eine große Anzahl von Burgen, als deren bedeutendste
Altfridingen, Kallenberg, Wildenstein, Werenwag, Hausen, Gutenstein und Dietfurt
genannt seien.
Im nahen Städtchen Fridingen mit seinem altalamannischen Siedlungsnamen, fand man unweit
der Martinskirche ein großes alamannisches Gräberfeld, das seit 500 n. Chr. belegt
wurde.
300 Bestattungen wurden ausgegraben. Von der weiteren Entwicklung des Raumes künden
Fridinger Adelsgrabhügel aus der Mitte des 7. Jahrhunderts, umgeben von Gräbern der
Gefolgsleute der Adligen. Damit ist Fridingen schon für jene Zeit als Mittelpunkt des
Herrschaftsbezirkes bezeugt, von dem aus nun auch die Rodung des südlichen Heubergs, zu
dem Irndorf gehört, in Angriff genommen wurde. Wenn auch der Name “Heuberg” auf
geringe Fruchtbarkeit hinweist - hier wurde nur einmal im Jahr Gras geschnitten, es gab
also nur Heu, kein Öhmd -, so finden sich dazwischen immer wieder Flächen, deren Kalk
eine Lößdecke hat und daher fruchtbar ist.
(Unter dem Namen ´Heuberg-Aroma-Heu´ wird das Heu
inzwischen auch über das Internet vermarktet.)

Zwar gibt es auf der Irndorfer Gemarkung (1456 ha) 19 Grabhügel aus der Hallstattzeit
(z.B. bei den Drei Kreuzen und im Irndorfer Hardt), aber erst zu Ende des 7. Jahrhunderts
dürfen wir mit einer systematischen Landnutzung auf unserer Hochfläche rechnen. Fast
alle -“dorf”-Siedlungen sind frühe Rodungsorte aus der Zeit um 700.
Zu Ende des 8. Jahrhunderts, unter der Regierung Karls des Großen, war die Herrschaft
Fridingen im Besitz eines Grafen Gerold. Einer seiner adligen Gefolgsleute war Ortsherr
von Irndorf und Träger der fortschreitenden Rodungsarbeit auf der Hochfläche. Als im
Jahr 790 Graf Gerold dem Bodenseekloster Reichenau Rechte und Besitzungen seiner
Grafschaft in Mühlheim und Fridingen, damit auch Irndorf, verlieh, war der ursprünglich
lichte Rotbuchenwald schon durch weite Kulturflächen aufgelockert.
Die weitere Entwicklung des Dorfes erkennen wir am besten, wenn wir es vom Hirschental aus
betrachten.
Hier steigt der Hang nach N und O um 50 m an. Die Häuser stehen wie auf den Stufen eines
Amphitheaters. Eine tiefeingeschnittene Furche trennt das Bergplateau im NO vom Hang des
vor uns liegenden Eliasberges. In dieser Furche fand sich auch eine Quelle, die für das
älteste Dorf, das heutige Unterdorf ausreichte. Der heute dort stehende Brunnen wurde aus
dieser Quelle gespeist.
Auf der Hochfläche erkennen wir einen deutlich herausragenden Siedlungskomplex, den
“Alten Hof”. Nicht nur vom Hirschental her, auch wenn man von Süden, von der
“Wacht” her auf dieses Plateau zuschreitet, erkennt man die durch einen
Steilabfall gebildete natürliche Schutzlage dieses Ortsteils. Hier hatte jener adlige
Rodungsherr, der die Erschließung der Hochfläche geleitet hat, einst seinen Herrenhof
angelegt, der wohl einmal befestigt gewesen sein mag.
Die Flurnamen “Hofwiese” im NW, “Hofacker” im N, “Junkeren
Garten” im NO belegen die Zugehörigkeit großer, unmittelbar an die Siedlung
angrenzender Feld- und Wiesenflächen zum Adelshof. Das südöstliche Gewann
“Breite” läßt den Kundigen auch hier ein dorfnahes Ackerstück ungewöhnlicher
Breite feststellen, das dem Ortsadligen gehörte.
Hier also saßen jene Herren von Ürendorf, deren erster uns 1094 urkundlich genannt wird,
als ein Egilwart von Ürendorf eine Schenkung an das Allerheiligenkloster in Schaffhausen
bezeugt. Dieses Kloster hatte auch später noch Besitz und Rechte im Dorf. Das Wappen der
Herrn von Ürndorf, heute umgestaltet zum Wappen der Gemeinde Irndorf, sehen wir in einem
Siegel, das Heinrich von Ürndorf im Jahr 1322 einer Urkunde anhängte. Die zwei
gekreuzten Beile erinnern an die Waldrodung in früherer Zeit.

Das Adelsgeschlecht der “von Ürndorf” läßt sich seit 1094 bis 1396 wiederholt
nachweisen für unseren Raum. Der kreisförmige Verlauf der Grundstücksgrenzen um den
“Alten Hof” herum erinnert heute noch an die Abgrenzung ihres einstigen
Adelshofes.
Vom Hirschental aus lassen wir nun den Blick im Halbrund weiter nach rechts wandern: Vom
“Alten Hof” über den “Berg” abwärts zum Unterdorf mit der 1971
erneuerten Kapelle inmitten des Friedhofes. Das erste, dem hl. Petrus geweihte Gotteshaus,
entstand im 8. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Besiedlung Irndorfs. Es war wohl eine
adlige Eigenkirche der Siedlungsgründer.
Aus dem Besitz der von Ürndorf gelangte das Kirchenpatronat im 13. Jahrhundert an die
Herren Walter von Kallenberg und Heinrich von Wildenstein, die wahrscheinlich mit den
Herren von Ürndorf verwandt waren. Im Jahr 1253 übergaben diese das Kirchenpatronat dem
Kloster Beuron. Zwischen Herrenhof und Kirche entwickelte sich das mittelalterliche Dorf,
dessen Bewohner, vorwiegend Bauern, der Grundherrschaft des Ortsadels zugehörig waren.
Neben der Hauptsiedlung zwischen Hof und Kirche hat es zeitweise noch kleinere Siedlungen
auf der Gemarkungsfläche gegeben. Südostwärts, im Donautal zu Füßen des felsigen
Abhangs, lag die Siedlung Oberhausen. Sie war um den stark schüttenden Schmittenbrunnen
angelegt worden, dessen Wasser heute vom Kloster Beuron, bzw. dem Hofgut St. Maurus
genutzt wird. Das heutige Hofgut St. Maurus (Teil der Gemarkung Beuron) ist wohl der
Nachfolger des Weilers Oberhausen. Seine Felder reichten bis auf die Hochfläche, wie es
der dort geltende Flurname “Oberhausen” bezeugt. Die Verzeichnung alter Abgaben
der Gemeinde Irndorf im “Thal an der Thunauw” belegt die Zugehörigkeit dieser
Talsiedlung zu unserer Gemeinde. So reicht die Gemarkungsgrenze teilweise bis zur Donau
und verläuft auf ca. 80m in der Flussmitte. Irndorf ist also auch
´Donauanliegergemeinde´.
Ob auch andere Plätze, denen Wasser zur Verfügung stand - man denkt dabei an die eigens
erwähnten Hülben - vorübergehend Höfe getragen haben, ist nicht erwiesen. Im
Hardtgebiet, im Gewann “Dietert” soll nach alten Berichten einst ein Ort
“Dietenheim” gelegen haben, unweit der Grabhügel. Auf dem Hügel der
“Wacht” zeugt ein alter Graben von früherer Befestigung.

II. 13. bis 20. Jahrhundert
Nachdem Beuron Kirchenpatron geworden war, hatte das Dorf ab 1275 keinen eigenen Pfarrer
mehr. Das Kirchlein wurde bald nur noch als Kapelle gewertet. Die Toten mußten den
steilen Weg nach Beuron hinuntergetragen werden, um dort bestattet zu werden. Erst nach
dreihundert Jahren, als nach einem fürchterlichen Hagelschlag auch noch die Pest im Dorf
wütete, wurde den Bewohnern die Bestattung bei der Kapelle erlaubt. Seitdem ist der
Friedhof wieder in Irndorf. Bald nach der Anlegung des Friedhofs mußte Beuron sich
verpflichten, die baufällig gewordene Kirche neu zu errichten. Dieser wieder dem Hl.
Petrus geweihte Bau war 1618 fertig. Für die Alten und Gebrechlichen durfte nun am Ort
Gottesdienst gehalten werden. Im Altar wurden die Reliquien der Gefolgsleute des Hl.
Mauritius und der Hl. Ursula eingesetzt. Die älteste Glocke, die heute noch in dieser
Kirche hängt, wurde 1630 in der Gießerei Flach in Schaffhausen gegossen. Die Namen der
fünf Stifter sind an der Glocke zu lesen.
Erst im Jahr 1760 erhielt Irndorf wieder einen eigenen Pfarrer. Aber erst 1814, als
Irndorf bereits 8 Jahre württembergisch war, wurde das Pfarrhaus im Unterdorf
errichtet.
Das Kloster Beuron hatte sich seit seiner Gründung im 11. Jahrhundert in weitem Umkreis
zahlreiche Rechte und Besitzungen erworben. Im Lauf des 13. Jahrhunderts fielen ihm neben
dem oben erwähnten Kirchenpatronat auch die Vogtei und die Grundherrschaft in Irndorf zu.
Da aber die Klöster zur Ausübung der erworbenen Hoheitsrechte stets auf den weltlichen
Arm adliger Schutzherren angewiesen waren, wurden Beurons Schirmvögte, die Grafen von
Zollern, die tatsächlichen Inhaber der politischen und sozialen Macht. Sie waren
gleichzeitig auch im Besitz der Herrschaft Mühlheim-Fridingen. Der Besitz ging im Jahr
1409 durch Verkauf an die Herren von Enzberg, die nun bis zum Ende des alten Reiches
(1806) von Mühlheim aus die Herrschaft über Irndorf ausübten.

Die Gemeinde mußte im 17. und 18. Jahrhundert ihre Rechte erbittert gegen die Herren von
Enzberg verteidigen. Es ging dabei um überhöhte Abgaben, um immer mehr erweiterte
Frondienste, aber vor allem um den Versuch der Enzberger, immer mehr Felder unmittelbar in
Nutzung des Herrschaftshofes zu nehmen; außerdem um die Weidgerechtigkeit der Bauern.
Wenn der Bischof von Konstanz schon 1615 einen Teil der Klagen der Irndorfer als
berechtigt anerkannte, wird man wohl annehmen dürfen, daß die Irndorfer in diesem Streit
das bessere Recht hatten. Sein Schiedsspruch setzte eine Entlohnung für alle
außergewöhnlichen Feldarbeiten, eine Begrenzung der Frondienste und die Bezahlung aller
darüber hinausgehenden Dienste, sowie die Überlassung einiger herrschaftseigener Felder
an die Gemeinde fest.
Aber im 18. Jahrhundert führten neue Eingriffe der Herrschaft zu dramatischen Kämpfen,
in denen sich die Irndorfer zu wehren wußten. 1746 weigerten sie sich, den Herren von
Enzberg auch nur einen Stein und eine Fuhre für den Neubau ihres Herrschaftshofes zu
leisten. Auch ihre Beteiligung am Bau herrschaftlicher Scheunen und Stallungen lehnten die
Irndorfer rundweg ab. Sie beriefen sich auf ihr gutes altes Recht und wurden vor dem
Direktorium der Reichsritterschaft vorstellig, das zu ihren Gunsten entschied. Auch ihre
Weidgerechtigkeit wurde anerkannt, nachdem die Gemeinde sich seit 1742 gegen die Eingriffe
des herrschaftlichen Schäfers in ihre Weidegebiete gewehrt hatte. Die Irndorfer drohten
schließlich, dem gnädigen Herrn seine Schafe vor die Tür seines Schlosses zu treiben,
falls keine Abhilfe geschaffen werde. Sie konnten sich durchsetzen, ihre Weidgerechtigkeit
wurde anerkannt.
Unter dem Druck des Widerstands der Gemeinde mußte die Herrschaft sich im Jahr 1782
entschließen, den Herrschaftshof mit 113 “Jauchert” (Joche) = Morgen Ackerland
und 54 Jauchert Wiesen unter 49 Dorfbewohner aufzuteilen. Diese mußten dafür jährlich
Erblehenszins zahlen, waren aber doch weithin ihre eigene Herren über ihr Land, wenn auch
die Weitergabe an Söhne gebührenpflichtig war, und das Obereigentumsrecht der Herren von
Enzberg anerkannt werden mußte. Eine Beendigung der drückenden Armut bedeutete dies
nicht. Ein Brand, 1796 von Franzosen gelegt, vermehrte die Not.

Eine Besserung der Lebensverhältnisse ergab sich erst durch die Entwicklung von Handwerk
und Industrie im 19. und 20. Jahrhundert. Sie war von einer weiteren Entwicklung des
Dorfes begleitet.
Schon im 16. Jahrhundert war die Bevölkerungszahl so gewachsen, daß eine
Siedlungserweiterung nötig wurde. Die erste Erweiterung fand auf dem Eingangs erwähnten
Eliasberg statt, der westlich vom mittelalterlichen Dorf aufsteigt. Dort siedelten sich
überwiegend Handwerker und Tagelöhner an, denn das Acker- und Weideland bot nur wenig
Platz für neue landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe. Auch die bis ins 18. Jahrhundert
hinein angelegten Viertel auf dem “Trieb” und “im Winkel” waren nicht
mehr mit einer rein bäuerlichen Bewohnerschaft besetzt. Viele Handwerker und auch manche
Tagelöhner hatten noch selbst kleine Feld- und Wiesenstücke, die ihnen erlaubten, ein
bis zwei Kühe oder eine Ziege zu halten. Die Schätzungen über die Einwohnerzahl
Irndorfs ergeben zwischen 1583 und 1764 ein Wachstum von etwa 250 auf rund 430 Personen.
Im Jahr 1977 war die Einwohnerzahl Irndorfs auf 750 gestiegen. Im 19. Jahrhundert wurde
dann vorwiegend die Baulücke geschlossen, die im Halbrund am Nordende des Tälchens
zwischen Hof und Eliasberg klaffte; außerdem begann man schon, mit Bauten auf die
eigentliche Hochfläche vorzustoßen.
Dieser Abschnitt der Siedlung ist sichtbar markiert durch die stattliche neue
Peterskirche, die 1849 geweiht und nun die eigentliche Pfarrkirche geworden ist. Beide dem
Hl. Petrus geweihte Kirchen hat die Gemeinde zu unterhalten. Künstler der Beuroner Schule
haben 1892 die untere, 1899 die obere Kirche ausgemalt. In jüngster Zeit wurden beide
Kirchen vollständig erneuert, die untere dient weiterhin als Begräbniskapelle.

Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert schuf neue Erwerbsmöglichkeiten für die
wachsende Bevölkerung. Im Ort selbst entstanden kleinere Betriebe auf der Grundlage der
handwerklichen Fertigkeiten eines großen Teils der Irndorfer.
Der Erfolg von Industrieansiedlungen und des Ausbaus einiger ortsansässiger Betriebe des
Bauhandwerks liegt darin, daß von den 236 Arbeitnehmern Irndorfs (Stand im Jahr 2002) 121
im Dorf selbst beschäftigt sind und nur 115 meist in Richtung Mühlheim und Tuttlingen
pendeln müssen.
Für nur noch einen Vollerwerbslandwirt bietet die Gemarkung bei den heutigen
Erfordernissen die Ertragsgrundlage.
Die übrigen Einwohner Irndorfs sind in Handwerk, Industrie und Dienstleistung
beschäftigt. In 36 Familien wird Landwirtschaft allerdings noch im Neben- und Zuerwerb
betrieben.
Neben der Produktion von Lebensmitteln besteht die Aufgabe dieser landwirtschaftlichen
Betriebe auch darin, durch die Bestellung der altgerodeten Flächen den reizvollen Wechsel
von Wald und offenem Land zu erhalten, an dem sich unser Auge auf der Schwäbischen Alb
und insbesondere in der Umgebung von Irndorf erfreut.
Eine Reihe von Investitionen forderte der noch keineswegs wohlhabenden Heuberggemeinde das
Letzte ab. Zu nennen ist die Errichtung eines Hochbehälters, in den Wasser aus der Tiefe
hochgepumpt wird und durch den die früher ständig auftretende sommerliche
Wasserknappheit behoben wurde. Die 1955 begonnene Ortskanalisation fand 1977 ihren
Abschluß durch die Errichtung eines Klärwerks im Hirschental. Ein großzügig
ausgebauter Kindergarten, der 2002 umfangreich saniert wird, in dem auch zwei Wohnungen
und eine Arztstation untergebracht wurden, entspricht den heutigen Bedürfnissen der
Gemeinde. Diese hat auch den Bau eines Jugend- und Pfarrheimes der Kirchengemeinde
unterstützt; es bietet Raum für Gymnastikabende, Theateraufführungen, Feiern und
Vortragsveranstaltungen. Die Gemeinde läßt sich den einheitlichen Willen der
Bürgerschaft, ihre Selbständigkeit auch im Zuge der Gemeindereform trotz aller
finanzieller Verlockung zu wahren, etwas kosten und bringt Opfer dafür.

Ebenso hervorzuheben ist, daß Irndorf immer noch seine eigene Grundschule hat. Dies
erspart den Kindern bis zum Besuch einer weiterführenden Schule die tägliche Busfahrt.
Auch ein Zahnarzt hat inzwischen tageweise einen Praxisbetrieb im Schulgebäude
eingerichtet. Ebenso finden sich zwei tageweise besetzte Zweigpraxen praktischer Ärzte im
Ort.
Die Versorgung mit dem täglich Notwendigen ist in Irndorf ebenfalls möglich. Es gibt
Bäcker und Metzger im Ort, sowie einen Getränkeladen. Der traditionsreiche Lebensmittel-
und Gemischtwarenladen im Ort, das ´Kaufhaus Fritz´, bis Anfang dieses Jahres von Frau
Veronika Mattes betrieben, wird im Laufe des Jahres 2002 leider endgültig seine
Ladentüre schließen.
Private Unterkünfte, Ferienwohnungen und ein Wanderheim des
Schwäbischen Albvereins ermöglichen Ferien in Irndorf. Ein Netz von 5 örtlichen
Wanderwegen mit fast 77 km wurde von der Albvereins-Ortsguppe neu ausgeschildert und die
Routen im Ortsprospekt beschrieben.
Lange war die Verkehrsanbindung, vor allem zu den nächsten größeren zentralen
Orten Tuttlingen, Sigmaringen, Balingen und Albstadt, ein Hindernis für Irndorfs
Entwicklung. Auch nach dem Bau der Eisenbahn blieb immer noch ein Fußmarsch von fast drei
Kilometern zum Bahnhof Beuron. Durch den Straßenbau und die Motorisierung ist hier ein
gewisser Ausgleich erfolgt. Wie überall wurden die Straßen, die Irndorf mit den
Nachbargemeinden verbinden, inzwischen ausgebaut. Die alte Abgeschiedenheit erweist sich
heute als Vorteil für den Erholungssuchenden: es gibt nach wie vor keine ausufernde
Bebauung, auf der weithin unbesiedelten Gemarkungsfläche gibt es weite, kaum begangene
Gebiete, die zu Spaziergängen und Wanderungen einladen.
Lesen und sehen Sie hierzu mehr im Kapitel ums Dorf.
Die Angaben zur Besiedelung,
Herrschafts- und Kirchengeschichte sind einer Zusammenstellung
für Gäste des früheren vegetarischen Gästehauses ´Haus auf
der Wacht´ entnommen, und wurden freundlicherweise vom früheren
Besitzer, Manfred Hald zur Verfügung gestellt. Diese
Zusammenstellung stammt ursprünglich von Prof. Rüdiger Stenzel,
Ettlingen, aufgrund der Schrift von Dr. Elmar Blessing :
´Geschichte von Irndorf´, Irndorf 1972, sowie nach der ´Beschreibung
des Oberamtes Tuttlingen´ , herausgegeben vom Königl. Statistischen
Bureau Stuttgart 1879, S. 345 - 350, und nach R. Christlein:
´Die Alamannen, Archäologie eines lebendigen Volkes´, Stuttgart
/ Aalen 1978, S. 143. Tafel 51 und 109.

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Donaudurchbruch

Blick vom Hirschental

alter Brunnen im Unterdorf

Historischer Kernbereich

Das Irndorfer Wappen

Wiese - mühsam gerodeter Wald

Blick ins Unterdorf zur alten Kirche

Das Pfarr- und Jugendheim

Die neue Petruskirche in der Dorfmitte

Wandern um Irndorf

Wanderheim am Rauhenstein

Im Kindergarten

Sport, Rasten, Wandern

Blick vom Rauhen Stein zur Burg Wildenstein
 Spätherbst
auf dem Heuberg
 Herbstwiese
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